- Körperliche Maßnahmen zur Reinigung (Panchakarma) und Energiestärkung (Rasayana)
Psychologische Begleitung durch ayurvedische Gesprächstherapie (Sattvavayaja)
Heilkräuter (Medhya), Meditation und Gebet als unterstützende Maßnahmen des individuellen Heilprozesses
Pathogene Faktoren des Körpers sind Vata, Pitta und Kapha, während Rajas und Tamas die Faktoren des Geistes sind.
Grundlagen der Ayurveda-Psychologie und Psycho-Diätetik
Sattva
Rajas
Tamas
Eine Störung des Geistes beruht aus ayurvedischer Sicht immer auf einem Ungleichgewicht der drei Gunas. Dabei werden Rajas und Tamas als negative Attribute betrachtet, die den Geist destabilisieren und schwächen. Sattva hingegen hat die Fähigkeit, die Störfaktoren, die durch ein Übermaß an Rajas oder Tamas entstehen, auszugleichen und damit die Psyche zu stabilisieren und zu stärken. In diesem Sinne basiert die gesamte Ayurveda-Medizin und -Psychologie für die psycho-mentale Gesundheit auf Sattva-fördernden Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem spezielle Ernährungsregeln (sattva ahara), Verhaltensempfehlungen (brahmacharya) und Kräuterrezepturen (medhya), die die sattvischen Qualitäten des Geistes stärken.

